16. Spieltag - Verdiente Heimniederlage gegen Priestewitz Zurück zur Übersicht
SV Fortschritt Meißen West 1. - SV Traktor Priestewitz    2 : 5 (1:3)

In der bisherigen Geschichte der Kreisoberliga Meißen gelang Fortschritt gegen den Gast aus Priestewitz zu Hause 5 Siege und ein Remis mit einem Torverhältnis von 19 zu 7. Nimmt man zu dieser Statistik noch das positive Auftreten gegen Kreinitz, so war man auf Heimseite zuversichtlich, dass auch dieses Mal die so dringend benötigten Punkte in der Domstadt bleiben würden.

Doch bereits nach einer gespielten Minute sah das ganz anders aus. Der Gast mit dem ersten Abschluss, der nur hauchzart neben das Tor geht. Kurz danach kann Meißen einen Abschluss auf der Linie entschärfen. Der Gast belohnt sich nach einer couragierten Anfangsphase mit einem Doppelschlag nach 15 Minuten. Fortschritt findet so gut wie gar nicht statt und kann sich bei Arnds für seine Einzelleistung bedanken, die den Anschluss bringt. Meißen offenbart aber in der gesamten ersten Hälfte eine Defensivleistung, die ihren Namen nicht verdient hat. Ganze 7 Mal laufen die Gäste in Eins zu Eins Situationen auf das Gehäuse der Gastgeber. So kann man aus Meißner Sicht noch von Glück reden, dass es zur Pause nur 1:3 steht.

Wer jetzt einen Sturmlauf der Meißner in der zweiten Hälfte erwartet hatte, sah sich recht schnell getäuscht. Nach einem stümperhaften Verhalten gibt es Strafstoß für den Gast, den Markmann verwandeln kann. Im direkten Gegenzug stellt Dalal mit einer feinen Aktion den 2-Tore Rückstand wieder her. Neue Hoffnung für die Heimelf? Mitnichten! Es kam keine Reaktion der Mannschaft, kein Aufbäumen. Auffallen konnte der Gastgeber mit fortlaufender Zeit nur durch dumme Fouls auf, was die Gäste zum 5:2 Endstand per direkten Freistoß ausnutzen konnten.

Wäre der Spielstand nicht schon schlimm genug, „setzen einige Spieler noch einen drauf“ und verfallen in ständiges Lamentieren, anstatt sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Das dann Bauermann sich auch noch die Gelb-Rote Karte abholt und seiner Mannschaft besonders für das schwere Auswärtsspiel in Lampertswalde einen Bärendienst erweist, setzt dem Ganzen die Krone auf.

Das am Meißen das Spiel am Ende nicht sogar zu neunt oder gar zu acht, hat man einzig und allein der Gutmütigkeit des Schiedsrichters zu verdanken, auch wenn die ein oder andere Entscheidung aus Meißner Sicht nicht immer ganz nachvollziehbar war.

In zwei Wochen geht es für Fortschritt nach Lampertswalde zum Kellerduell. Aktuell rangiert der kommende Gegner noch hinter Fortschritt. Sollte sich die Leistung aber wiederholen, dürfte es für Lampertswalde ein Leichtes sein, an Meißen vorbeizuziehen und den Abstiegsplatz an die Meißner zu übergeben.

FMW spielte mit: Marusch, Schüller, Altermann, Eiben, Fiedler, Kratzsch, Eulitz (GK) (Thämmig (GK)), Bauermann (GRK), Pohl (Vultur), Arnds (GK), Dalal